Neuer Projektaufruf: Bund fördert Sanierung kommunaler Schwimmbäder mit 250 Millionen Euro

Berlin/Bayreuth. Gute Nachrichten für Städte und Gemeinden: Der Bund hat einen neuen Projektaufruf im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) gestartet. Erstmals stehen dabei ausschließlich Mittel für die Modernisierung von kommunalen Schwimmbädern bereit. Insgesamt werden 250 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Die Bayreuther Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert begrüßt die Initiative ausdrücklich: „Schwimmbäder sind weit mehr als Orte für Sport und Freizeit. Sie sind wichtige Treffpunkte für alle Generationen, fördern Gesundheit und leisten einen bedeutenden Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Viele Bäder in Deutschland sind jedoch sanierungsbedürftig. Neben baulichen Mängeln entsprechen zahlreiche Einrichtungen nicht mehr heutigen Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Hier setzt die neue Förderrunde an und unterstützt Kommunen gezielt bei der Modernisierung ihrer Infrastruktur.

Antragsberechtigt sind Städte, Gemeinden und Landkreise, sofern sie Eigentümer der jeweiligen Einrichtung sind. Projektskizzen können bis zum 19. Juni 2026 digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eingereicht werden.

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. In der Regel können bis zu 45 Prozent der Projektkosten übernommen werden, bei Vorliegen einer Haushaltsnotlage sogar bis zu 75 Prozent. Der Förderanteil des Bundes liegt mindestens bei 250.000 Euro und kann bis zu 8 Millionen Euro pro Projekt betragen. Auch eine Weitergabe der Mittel an Dritte, etwa an Vereine, ist möglich.

Nähere Informationen finden sich unter: www.bbsr.bund.de/sks-schwimmbaeder.