Banz. Zu Beginn der parlamentarischen Sommerpause traf sich die CSU-Landesgruppe am 27. und 28. Juli zu ihrer Sommerklausurtagung im Kloster Banz. Eröffnet wurde die Klausurtagung vom CSU-Landesgruppenvorsitzenden im Deutschen Bundestag, Alexander Hofmann, sowie vom CSU-Parteivorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. Neben aktuellen innenpolitischen Themen stand die Klausurtagung in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Zukunft durch Technologien“.
Auch Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert nahm an den Beratungen teil. Auf dem Programm standen zahlreiche Gespräche und Diskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Unter anderem tauschten sich die Abgeordneten mit ESA-Astronaut und Geophysiker Prof. Dr. Alexander Gerst sowie mit Sven Kruck, Co-CEO von Quantum Systems, über technologische Entwicklungen und die Chancen neuer Technologien aus. Ein weiteres Gespräch war mit Unternehmerin Bonita Grupp, geschäftsführender Gesellschafterin der TRIGEMA W. Group KG: Dabei ging es um Standorttreue, Nachhaltigkeit, Mitarbeiterverantwortung und die Herausforderungen für Unternehmen in Deutschland. Auch die stellvertretende ungarische Ministerpräsidentin und Außenministerin Dr. Anita Orbán war zu Gast.
Neben den Gesprächen standen die gemeinsame Erarbeitung und Beratung eines Beschlusspapiers auf der Tagesordnung. Unter dem Leitgedanken „Stärken, was Deutschland stark macht“ wurden auf sechs Seiten zahlreiche Maßnahmen zur Modernisierung des Landes und zur Stärkung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt erarbeitet. Die Gründungslandschaft in Deutschland soll weiter gestärkt werden und auch der Mittelstand und die Unternehmensnachfolge wurden diskutiert. Die CSU schlägt unter anderem steuerliche Entlastungen bei Betriebsübergaben, eine Stärkung der beruflichen Bildung und bessere Möglichkeiten vor, Nachfolgerinnen und Nachfolger für Unternehmen zu finden.
Ein besonderer Schwerpunkt des Beschlusspapiers liegt auf Forschung, Innovation und neuen Technologien. So sollen unter anderem die Hightech Agenda Deutschland weiter vorangebracht und Zukunftstechnologien wie KI, Robotik, Raumfahrt und Kernfusion sowie strategische Forschungsfelder wie Raumfahrt und Sicherheitsforschung gezielt gestärkt werden. Ziel ist es, Innovationen „Made in Germany“ zu fördern, die technologische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken und neue Chancen für Wachstum und Wohlstand zu schaffen.
Mehr zu dem Beschlusspapier unter: https://www.csu-landesgruppe.de/sites/default/files/2026-07/Beschluss%20BANZ26.pdf



