Glashütten. Anfang Juli besuchte die Frauen-Union Bayreuth Land die Freiwillige Feuerwehr in Glashütten. Anlass war die Erkundung des neuen CBRN-Wagens. Dieser wird künftig in Glashütten stationiert. Dabei handelt es sich um ein Spezialfahrzeug des zivilen Katastrophenschutzes, das bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahrenlagen zum Einsatz kommt.
Der Wagen ist mit moderner Messtechnik, spezieller Schutzausrüstung sowie GPS ausgestattet. Dadurch können gefährliche Stoffe rasch identifiziert, gemessen und im Falle einer Gefahrenlage die betroffenen Bereiche gekennzeichnet und gesichert werden.
Die Gemeinde Glashütten zählt nun zu einem von fünf Standorten in Bayern, an welchen ein solches Spezialfahrzeug künftig beheimatet sein wird. Ermöglicht wurde die Stationierung durch die Bereitstellung des Fahrzeugs durch den Bund. Die federführende Zuständigkeit fällt dabei in den Geschäftsbereich des CSU-geführten Bundesministeriums des Innern, welches die Kompetenzen des Bundes auf dem Gebiet des Zivil- und Katastrophenschutzes wahrnimmt.
Die Besucherinnen und Besucher erhielten eine Führung von der Feuerwehr durch das Gebäude und ließen sich das Fahrzeug noch einmal genauer erklären. Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert erklärte, dass der Zivil- und Katastrophenschutz eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ist – getragen vom Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Mit der Bereitstellung solcher Spezialfahrzeuge unterstütze der Bund die Ausstattung der Länder und Kommunen bei der Ausführung des Zivil- und Katastrophenschutzes, hob Silke Launert abschließend hervor.



