Delegationsreise nach Polen

Berlin/Warschau. Die deutsch-polnischen Beziehungen sind von großer Bedeutung – nicht nur für beide Länder, sondern für ganz Europa. Gerade die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zur Verständigung und zum gemeinsamen Fortschritt. Seit mittlerweile 15 Jahren engagiert sich die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung für die Förderung gemeinsamer Forschungsprojekte und den wissenschaftlichen Austausch zwischen beiden Ländern.

Anlässlich der 30. Kuratoriumssitzung der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung reiste die Parlamentarische Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstandsvorsitzenden und Staatsminister Florian Hahn nach Warschau. Silke Launert ist Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung. Gemeinsam wollten sie im Rahmen ihrer Funktionen in der Sitzung einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.

Neben der Kuratoriumssitzung rundeten zahlreiche weitere Gespräche und Begegnungen das umfassende Programm in Warschau ab. Unter anderem traf die Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin den Vizeminister des Wissenschaftsministeriums Prof. Andrzej Szeptycki zum Gespräch über das Weimarer Dreieck und das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon Europe. Ebenso stand ein Austausch mit Wissenschaftlern der Polnischen Akademie der Wissenschaften auf dem Programm.

Am zweiten Tag besuchte die Delegation das Deutsche Historische Institut in Warschau sowie die Technische Universität Warschau. Im Mittelpunkt aller Gespräche standen die wissenschaftliche Zusammenarbeit, der Austausch zwischen den Forschungseinrichtungen sowie die Stärkung gemeinsamer Projekte. Besonders bewegend war der abschließende Besuch des Museums des Warschauer Aufstands„Ein wichtiges Museum, von dem alle lernen sollten.“

Für Dr. Silke Launert zeigte die Reise einmal mehr, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen ist. Wissenschaftliche Kooperation sei eine tragende Säule der deutsch-polnischen Beziehungen und leiste einen wichtigen Beitrag dazu, Vertrauen zu stärken, Innovationen voranzubringen und Europa gemeinsam zukunftsfähig zu gestalten.