Berlin. Bundestagsabgeordnete besuchte in ihrer Rolle als Parlamentarische Staatssekretärin das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB). Neben der Untersuchung von Materialien für die Umwandlung und Speicherung von Energie (z.B. Solarzellen, Batterien, Katalysatoren) ist die Entwicklung neuer Konzepte für Teilchenbeschleuniger, die ein spezielles Röntgenlicht (Synchrotronstrahlung) erzeugen, eines der wichtigsten Forschungsfelder des HZB.
Besonders beeindruckte zeigte sich Silke Launert dabei von der Röntgenlichtquelle BESSY II – das wichtigste Werkzeug des HZB in diesem Forschungsbereich! Mit ihrer Hilfe gewinnen die Forscherinnen und Forscher Einblicke in die Strukturen und Prozesse einer Vielzahl von Untersuchungsobjekten – von Solarzellen, Batteriematerialien und katalytisch aktiven Materialien bis hin zu Viren, Bakterien und Meteoriten. Was kaum jemand weiß: Mithilfe der Röntgenlichtquelle BESSY II konnten die Forscherinnen und Forscher des HZB als erstes Forschungsteam der Welt im Jahr 2020 das Spike-Protein des Erregers der Coronapandemie SARS-CoV-2 entschlüsseln. Aber auch für die deutsche Wirtschaft hat BESSY II einen immensen Wert: Ob Solarzellen, Katalysatoren für grünen Wasserstoff, Batterien oder Quantenmaterialien – alles lässt sich mit BESSY II untersuchen und mithilfe der Messergebnisse für die weitere Entwicklung optimieren. Daher bedankte sich Silke Launert bei dem wissenschaftlichen Geschäftsführer Prof. Dr. Bernd Recht und der kaufmännischen Geschäftsführerin Saskia Vormfelde für den Austausch und die spannenden Einblicke in die Projekte des HZB.



