Delegationsreise zum G20 Innovation Ministerial in den USA

Berlin/Chapel Hill, North Carolina (USA). Vom 1. bis zum 2. September fand in der Stadt Chapel Hill im US-Bundesstaat North Carolina das G20 Innovation Ministerial statt. Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Silke Launert durfte im Rahmen dessen die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt vertreten und reiste dafür vier Tage lang in die USA. Mit dabei war zudem der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, Thomas Jarzombek. Die deutsche Delegation nutzte den Aufenthalt in North Carolina zudem für zahlreiche weitere Termine mit internationalen Vertreterinnen und Vertretern. Bereits im Vorfeld standen verschiedene Gespräche auf dem Programm. So traf Dr. Silke Launert unter anderem Cecile Willems, Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Raleigh. Am nächsten Tag folgte ein Besuch im Research Triangle Park in Durham. Rund um drei große Universitäten wurde dort eine Region für Start-ups und Unternehmen aufgebaut. Aus einer ehemals strukturschwachen Region ist so ein bedeutender Wirtschafts- und Forschungsstandort der USA entstanden. Heute haben sich dort zahlreiche Unternehmen (auch aus Deutschland) angesiedelt, die kooperieren möchten, um gemeinsam Innovationen voranzubringen. Dort sprach Silke Launert mit Ryan Combs, Executive Director des Research Triangle Regional Partnership und Kelly Propst, Vice President of Marketing and Communications der Research Triangle Foundation, über den Wirtschafts- und Forschungsstandort North Carolina. Auch die Lebensqualität soll dabei hochgehalten werden. Ein Beispiel dafür ist Boxyard RTP.

Ein weiterer Besuch führte am selben Tag noch zur University of North Carolina in Chapel Hill, wo Silke Launert unter anderem Stan Ahalt, Dean der School of Data and Information Science, und Tommy Sowers, Vice Chancellor for Innovation, Entrepreneurship and Economic Development und Chief Innovation Officer, traf. Zudem gab Prof. Jakob Wiedekind, der seit zwei Jahren Gastprofessor an der Universität ist, eine Tour über den Campus. Dort kam Silke Launert auch mit Forschern ins Gespräch, die bereits in Franken tätig waren. Zudem kooperiert auch Siemens Healthineers hier.

Anschließend begann das G20 Innovation Ministerial, welches in diesem Jahr unter der US-G20-Präsidentschaft stattfand und vom Department of Commerce sowie dem White House Office of Science and Technology Policy (OSTP) ausgetragen wurde. Das Treffen bildet die Vorstufe zum G20-Gipfel auf Ministerebene.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens stand vor allem die internationale Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz und anderen Zukunftstechnologien. In verschiedenen Sitzungen und Gesprächsrunden ging es unter anderem um innovationsfreundlichere Rahmenbedingungen und technologische Chancen. Am ersten Tag begrüßte OSTP-Direktor Michael Kratsios die Gäste. Es fanden Videokonferenzen mit verschiedenen Gästen statt, darunter Elon Musk, Mark Zuckerberg und Demis Hassabis, Nobelpreisträger und KI-Forscher. Der zweite Tag stand unter der Leitung des US-amerikanische Handelsminister Howard Lutnick, der Gäste wie Jensen Huang, CEO von NVIDIA und Sam Altman, CEO von OpenAI, begrüßte.

Das G20 Innovation Ministerial hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig internationale Zusammenarbeit bei Zukunftstechnologien ist. Künstliche Intelligenz und andere neue Technologien bieten große Chancen, Wohlstand zu steigern und neue Möglichkeiten zu schaffen. Zudem einigten sich die Teilnehmer auf ein gemeinsames Beschlusspapier.

Eine deutsche Zusammenfassung des Beschlusspapiers senden wir Ihnen gerne bei Nachfrage zu.